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Einkaufen im Internet

Die besten Tipps für den Online-Einkauf

Keine Warteschlangen an der Kasse, keine Anfahrtskosten, Einkaufen rund um die Uhr: Shopping im Internet ist einfach praktisch. Das Redaktionsteam von VDSL.de hat die besten Tipps rund um Einkaufsparadiese und die Sicherheit beim Kauf für Sie zusammen gestellt.

Der Einkauf im Internet hat viele Vorteile. Man kann Angebote sehr gut vergleichen und die günstigsten Schnäppchen finden. Doch gibt es auch ein paar Tücken, die sich mit ein wenig Know-how umschiffen lassen.

Zunächst einmal sollte man sich vor dem Kauf oder dem Ersteigern eines Produktes genau darüber informieren, um was es sich eigentlich handelt. Besonders bei Auktionen wie beim Online-Anbieter Ebay sollten die Texte sehr genau gelesen werden. Ist das gewünschte Produkt neuwertig, gebraucht oder gar defekt? Auch solche Angebote findet man zuhauf, die Beschreibung des Verkäufers muss darauf hinweisen – hat er das vergessen, besteht immer das Recht auf Rückgabe.

Versandgebühren vergleichen

Beim Vergleich der Kosten für den Einkauf im Internet spielen zwei Komponenten eine Rolle: Der Preis für das gewünschte Produkt und die Versandkosten. Will man die günstigsten Preise vergleichen, muss man immer beide Posten addieren. Das ist besonders bei sehr preiswerten Angeboten wichtig: Es nützt dem Kunden nichts, wenn das vermeintliche Schnäppchen zwei Euro weniger als bei der Konkurrenz kostet, aber die Versandgebühr um drei Euro höher liegt. Beim Versand ist zusätzlich zu beachten, ob die Ware versichert oder unversichert transportiert wird. Die Option mit Versicherung ist besonders bei wertvolleren Artikeln zu bevorzugen, weil dann bei offensichtlich beim Transport beschädigte Ware direkt beim Spediteur reklamiert werden kann. Wichtig: Erkundigen Sie sich über die maximale Höhe der Summe, die für die Versicherung gilt.

Sicher bezahlen

Wer im Supermarkt um die Ecke einkauft, zahlt an der Kasse bar oder per Karte und erhält die Ware im Gegenzug ausgehändigt. Beim Online-Kauf ist das Bezahlen dagegen ein heikler Punkt. Bei Vorkasse per Überweisung oder Kreditkartenbuchung droht im schlimmsten Fall der Verlust der Summe, wenn man auf einen Betrüger hereingefallen ist. Der schickt weder die Ware noch ersetzt er den gezahlten Betrag, sondern macht sich einfach aus dem Staub. Dieses Horrorszenario ist zwar nicht die Regel, es kann aber theoretisch jeden treffen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Dieser Merkspruch gilt auch für Käufe im Internet. Doch wie kann ich jemandem trauen, den ich gar nicht kenne? Hier helfen Bewertungssysteme, wie man sie von vielen Shopping-Portalen kennt. Die Kunden bewerten dabei nach einer Transaktion den Verkäufer, und der Anbieter baut so, wenn er zuverlässig ist und deshalb häufig positiv bewertet wird, nach und nach eine Vertrauensbasis auf. Achten Sie darauf, wie viele Wertungen vorliegen. Sind es nur eine Handvoll, ist das noch nicht besonders aussagekräftig, sind es dagegen viele und sprechen die meisten davon für den Verkäufer, ergibt das schon eher eine günstige Prognose für Zuverlässigkeit und prompte Lieferung.

Wollen Sie vorab mit der Kreditkarte zahlen, sollte die Übertragung der Daten mit einer zeitgemäßen Verschlüsselung erfolgen. Gleiches gilt für die Angabe der eigenen Kontodaten für ein Lastschriftverfahren und die folgende Abbuchung durch den Verkäufer. Der sollte wissen: Eine Lastschrift kann der Kunde auch nachträglich recht einfach widerrufen. Weniger problematisch ist das Nachnahmeverfahren, hier zahlt der Kunde erst bei Auslieferung der Ware durch den Spediteur. Der lässt sich das allerdings etwas kosten, sodass de Versand per Nachnahme in der Regel die teuerste Bezahlweise ist. Gleiches gilt für die Zahlung nach Erhalt von Ware und Rechnung. Da hier das Risiko beim Verkäufer liegt, findet man diese Wahlmöglichkeit beim Online-Kauf allerdings seltener.

Alternative Zahlverfahren für den Online-Handel

Speziell für den Online-Handel gibt es inzwischen alternative Zahlungsmethoden, die den Kauf absichern sollen. Komplettsysteme für die Online-Bezahlung stellen Unternehmen wie Click & Buy, Firstgate, Giropay oder T-Pay, bereit. Der Kunde kann dort ein Konto einrichten. Dabei hinterlegt er seine persönlichen Daten wie Name, Wohnort, Bankverbindung und E-Mail-Adresse. Anschließend kann er bei allen Partnern des Zahlungssystems einkaufen und zahlt anschließend über die hinterlegte Kontoverbindung oder bei T-Pay über die Rechnung der Deutschen Telekom.

Online-Kauf im Ausland

Bei Geschäften mit Verkäufern außerhalb der EU fallen unter Umständen Zusatzkosten wie Steuern und Zoll an. Der Zoll kontrolliert bei der Wareneinfuhr beispielsweise, ob diese laut Gesetzen und Verordnungen überhaupt gestattet ist. Auf Waren, die zollpflichtig sind, erhebt die Behörde einen Einfuhrzoll. Bevor Sie im Ausland online einkaufen, sollten Sie sich deshalb genau über die geltenden Vorschriften informieren. Einen ersten Überblick finden Sie auf der Online-Seite des deutschen Zolls im Bereich „Außenwirtschaftsrecht“.

Checkliste für den Online-Einkauf

Auf den Online-Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik finden Sie eine Checkliste für den Online-Einkauf. Dort gibt es wertvolle Tipps, was beim Einsatz von Abrechnungssystemen oder Online-Auktionen zu beachten ist oder wie beispielsweise die Anmeldung bei Paypal funktioniert. Auf einer weiteren Seite sind im Bereich „Einkaufen im Internet“ eine Reihe interessanter Verbrauchertipps zu finden.