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Alle wichtigen Begriffe auf einem Blick

DSL-Glossar

Draft-Modus, VDSL, Fastpath - VDSL.de hat in einem kleinen Lexikon der wichtigsten Begriffe zusammengestellt, die DSL-Nutzern begegne können.

802.11
Die Zahl 802.11 steht für den Standard für kabellose Verbindungen über ein schnurloses Netzwerk (WLAN). Die Geschwindigkeit, mit der Übertragungen erfolgen, richtet sich nach dem Unterstandard, der mit dem Buchstagenzusatz b oder g gekennzeichnet ist. „b“ steht für den älteren Standard mit lediglich maximal 11 MBit pro Sekunde, „g“ steht für Übertragungen bis zu 54 MBit/s. Allerdings sind diese Werte die Angaben für die Bruttoraten, in der Praxis erreicht man mit 802.11g bei idealen Bedingungen rund 24 MBit/s. Das reicht für einen herkömmlichen DSL-Anschluss mit Datenraten zwischen 2 und 6 MBit/s im Download absolut aus, allerdings eben nur bei optimalen Bedingungen. Liegen Wände oder Decken aus Stahlbeton in der Funkstrecke, kann die Datenrate drastisch sinken.

Der neue Standard 802.11n ist derzeit noch nicht verabschiedet, erste Geräte mit dieser Technik sind aber bereits im Handel erhältlich. 802.11n soll brutto bis zu 540 MBit/s übertragen und damit das Zehnfache von 802.11g leisten. Im ersten Schritt sollen Datenraten von 300 MBit/s realisiert werden. Die Verabschiedung des Standards durch das Institute of Electrical and Electronical Engineers (IEEE) erwarten Insider frühestens für 2008. Die WiFi-Alliance, ein Konsortium aus knapp 150 Unternehmen, zertifiziert bereits heute Geräte, die mit einer vorläufigen Technik („Draft“) arbeiten.

ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line (asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss) - Zurzeit die häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten. Die Datenübertragung geschieht bei dieser Technik asymmetrisch. Das heißt, die Download-Geschwindigkeit ist um ein vielfaches höher als die Upload-Geschwindigkeit.

Backbone
Der Begriff Backbone bezeichnet die Hauptstränge eines Netzwerks, die kleinere Teilnetze miteinander verbinden. Je leistungsfähiger dieses Rückgrat des Netzes ist, desto mehr Daten kann es schnell transportieren.

Bit
Ein Bit (aus Binary und Digit, Binärzahl) ist die kleinste Informationseinheit in der elektronischen Datenverarbeitung. Das Tempo, mit dem ein DSL-Anschluss arbeitet, wird in KBit oder MBit (MB) pro Sekunde angegeben. Ein MBit entspricht 1024 KBit.

DLNA
Die Digital Lifestyle Network Alliance (DLNA) wurde zur Umsetzung der Interoperabilitätsrichtlinien für das Digital Home ins Leben gerufen. Sie soll die Grundlage dafür bieten, dass PCs, mobile Endgeräte und Produkte der Unterhaltungselektronik nahtlos und herstellerunabhängig miteinander kommunizieren können. Sprich: Jedes Gerät, dass DLNA „kann“, beherrscht das Zusammenspiel mit anderen DLNA-Komponenten.


Doppel-Flat
Unter einer Doppel-Flat versteht man die Kombination aus zwei Flatrates, üblicherweise der DSL-Flat zum zeitlich unbegrenzten Internet-Surfen und die Telefon-Flat.

Double Play
Double-Play bezeichnet die Bereitstellung einen Internetanschlusses in Kombination mit einem Telefonanschluss durch einen Provider. Dabei ist es irrelevant, ob der Telefonanschluss über VoiP oder ISDN zustande kommt. Auch bei der Internetverbindung kann entweder VDSL / DSL oder eine mobile Verbindung wie UMTS angewendet werden.

Draft
Der englische Begriff Draft heißt auf Deutsch Entwurf. Zahlreiche Hersteller von Geräten für das schnurlose Netzwerk (WLAN) bieten Modelle mit einer innovativen, schnell arbeitenden Technik an, die noch nicht als Standard verabschiedet wurde. Sie entsprechen aber bereits vorliegenden Entwürfen für den kommenden Standard und werden entsprechend als Draft-konform bezeichnet.

DSL
Die Abkürzung für Digital Subscriber Line (digitale Teilnehmeranschlussleitung) beschreibt Techniken, mit denen Daten über das Telefonnetz übertragen werden. Man unterscheidet dabei, ob die Verbindung synchron (SDSL), also in beide Richtungen gleich schnell, oder asynchron funktioniert.

Fastpath
Durch das Abschalten der Fehlerkorrektur (Interleaving) kann am DSL-Anschluss die so genannte Ping-Zeit erhöht und so Datenpakete schneller übertragen werden. Ein wichtiger Aspekt für interaktive Online-Spiele, da die Teilnehmer mit geringeren Ping-Werten schneller auf Änderungen im Game reagieren können. O2 bezeichnet Fastpath in seinem Angebot als „Speed Ping“.

Flatrate
Mit Flatrate oder kurz Flat bezeichnet man Angebote, bei denen zu einem Pauschalpreis Leistungen bereit gestellt werden. Die DSL-Flatrate bietet unbegrenzte zeitliche Nutzung des Internet-Anschlusses. Bei den Telefon-Flatrates sind meistens alle Gespräche ins deutsche Festnetz durch die monatliche Grundgebühr abgegolten. Es gibt zudem Flatrates für Auslandsgespräche sowie Telefonate in die Handy-Netze.

HDMI
Das High Definition Multimedia Interface ist ein Standard für digitale Verbindungen zwischen Multimedia-Geräten. Der Standard dient zur optimalen, verlustfreien Signalübertragung für den Anschluss von Zuspielern wie DVD-Rekordern, Settop-Boxen oder anderen AV-Quellen an TV-Geräte. HDMI baut auf DVI auf, das aber lediglich Bildinformationen überträgt.

HomePlug
Der Begriff HomePlug umschreibt die Vernetzung innerhalb eines Gebäudes über das Stromnetz. Die Standards dafür hat die HomePlug Powerline Alliance entwickelt und eingeführt. Mittels HomePlug werden Computer und Multimedia-Geräte über ein hochfrequentes Signal miteinander verbunden.

Hotspot
Ein Hotspot bietet mobilen Endgeräten wie Notebooks über Funk (WLAN) öffentlichen Zugang zum Internet. Hotspots findet man beispielsweise in Hotels, Flughäfen oder auf großen öffentlichen Plätzen.

Hub
Ein Hub ist eine Mehrfachsteckdose im Netzwerk, über die man mehrere Computer oder andere Geräte wie Drucker miteinander per Kabel verbindet.

ISDN

Integrated Services Digital Network, kurz ISDN, ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Das ISDN-Netz bildet die Grundlage für alle anderen Telefonnetze. 1990 wurde ISDN in Deutschland von der Deutschen Bundespost eingeführt, was zu einer Vorreiterstellung in Europa führte. Heute ist ISDN in Deutschland flächendeckend verfügbar.

IP
Das Internet-Protokoll (Internet Protocol, IP) dient dem Zweck, Daten von einem Sender über mehrere Netze hinweg zu einem Empfänger zu transportieren. Der Transport erfolgt in kleinen Paketen, die beim Empfänger automatisch wieder zu einem Ganzen zusammengefügt werden.

IPTV
Das Kürzel IPTV steht für Fernsehen über das Internet. Der Provider speist die TV-Signale in das Netz ein, der Kunde kann die Sendungen nicht nur am PC, sondern mit Hilfe spezieller Geräte (Settop-Box) auch am Fernsehgerät sehen. Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik IPTV.

Internet-Telefonie
Bei einem DSL-Anschluss werden Telefongespräche und Computerdaten in unterschiedlichen Frequenzbändern über die Leitung geschickt. Bei der Internet-Telefonie oder IP-Telefonie nutzt man den Bereich für DSL nicht nur für Daten, sondern auch für Telefonate. Man kann so Verbindungen zu anderen Computern, aber auch zu herkömmlichen Telefonanschlüssen herstellen.

KBit
Siehe Bit

LAN
Local Area Network ist der englische Begriff für ein lokales Netzwerk, kurz LAN. Die Computer und andere Hardware werden per Kabel miteinander verbinden. Die meist verbreitete Geschwindigkeit für die Datenübertragung beträgt 100 Mbit/s, viele Geräte schaffen sogar 1000 MBit/s.

MBit
Siehe Bit

Modem
Das DSL-Modem wandelt die Daten zwischen Computer und Anschlussleitung für den Transport über das Netz um. Viele Kombigeräte sind zugleich DSL-Modem, Router und Hub.

Movie Flat
Eine Movie Flat ist das Filmangebot eines Internet-Providers. Die Filme, Serien oder Sportübertragungen werden als Videodatei geladen, beim Streaming kann man während des Downloads live zuschauen. Zur Movie Flat gehört, dass man die Videos gegen eine pauschale Gebühr so oft ansehen kann, wie man will.

Provider
Als Provider bezeichnet man die Anbieter von DSL-Anschlüssen, beispielsweise 1&1, Arcor oder T-Home.

Router
Mit Hilfe eines Routers können mehrere PCs einen Anschluss gleichzeitig nutzen. Der Router wird dafür ins lokale Netzwerk per Kabel oder Funk eingebunden und dient als gemeinsame Brücke ins Internet. Die erforderlichen Zugangsdaten, die man von seinem Provider erhält, werden zentral im Router gespeichert und automatisch für jeden Internet-Zugang genutzt.

SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)
Im Gegensatz zu ADSL lassen sich Daten mit der gleichen Geschwindigkeit in beide Richtungen übertragen. SDSL wird meist von Geschäftskunden verwendet sowie zur Anbindung von Netzkomponenten der Netzbetreiber.

Single Play
Single Play ist eine Angebotsform aus der Providerwelt. Unter einem Single-Play-Angebot meint mal allgemein die Bereitstellung eines Telefonanschlusses, ohne dass jedoch VDSL / DSL oder gar IPTV mit an Bord ist. Single Play hat mit den sinkenden Preisen für VDSL / DSL in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung verloren. Neben Single Play bieten die meisten Provider auch Douple-Play und einige sogar Triple Play an.

Streaming
Unter Streaming versteht man eine Datenübertragung in einem kontinuierlichen Datenstrom. Diese Technik weicht von der sonst üblichen Methode, Daten in Paketen über das Internet zu übertragen, die erst später wieder zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Man nutzt Streaming beispielsweise für die Übertragung von Live-Videos und Internet-Radio. Man spricht dabei auch von Echtzeitübertragungen, die Dateien werden ohne große Zeitverzögerung auf dem PC des Anwenders wiedergegeben.

Speed Ping
Siehe Fastpath

Splitter
Der DSL-Splitter leitet Daten und Telefongespräche über die korrekten Frequenzbänder. Er wird zwischen DSL-Modem, Telefone auf der einen Seite und der Anschlussdose des Netzbetreibers angeschlossen.

Switch
Dient wie ein Hub dazu, mehrere Computer im Netzwerk miteinander zu verbinden. Der Switch bietet gegenüber dem Hub eine hochwertigere Technik, sodass er die Daten klüger verteilen kann.

Triple PlayTriple Play bezeichnet das  gebündelte Angebot der drei Dienste  Internet-TV (IPTV) bzw. Video-on-Demand in Kombination mit Telefonie und einer Internetverbindung. Unter einer Downloadgeschwindigkeit von 16.000 Kbit/s lohnt sich diese ressourcenhungrige Kombination allerdings kaum.

USB-Stick
Ein USB-Stick ist eine Hardware in Form eines kleinen Adapters für die USB-Buchse eines Computers. Für die schnurlose Verbindung mehrere PCs gibt es so genannte WLAN-Sticks.

VDSL
Die Abkürzung für „Very High Speed Digital Subscriber Line“ (auch „Very High Data Rate“ DSL) bezeichnet eine Technologie, die für die sehr schnelle Übertragung von Daten eingesetzt wird. Die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei 50 MBit/s (downstream) und 5 MBit/s (upstream). Diese hohen Übertragungsraten sind beispielsweise optimal für hochauflösendes Internet-Fernsehen in maximaler Qualität.

VoIP (Voice over IP)
Siehe Internet-Telefonie

Volumentarif
Bezeichnet einen Tarif, bei dem die übertragene Datenmenge als Grundlage für die Kostenrechnung des Providers dient.

WLAN
Die Abkürzung steht für Wireless Local Area Network, also kabelloses lokales Netzwerk oder einfach Schnurlosnetz. Computer und andere Geräte werden dabei über Funk miteinander verbunden. Siehe auch 802.11.

Zeittarif
Ein Tarif, bei dem die Online-Zeit Grundlage für die Kostenrechnung des Providers ist.