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IPTV - Das Fernsehen der Zukunft

IPTV - Die Technik

IPTV (Internet Protocol Television; zu deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen) bezeichnet die digitale Übertragung über das Internet von Fernsehprogrammen, Filmen und anderen breitbandigen Multimediadienste.

Dem IPTV liegt das im Internet verwendete Internet Protokoll zugrunde.
Im Gegensatz zum Internet TV bieten Provider beim IPTV ihren Abonnenten eine fest gelegte Programmauswahl zur Verfügung. Dank der geschlossenen Netze können die Provider so einen konstanten Qualitätsstandard garantieren. Der DVB-Standard von IPTV wurde als DVB-IPTV definiert. Zu den Besonderheiten von IPTV zählen Bidirektionaler Netze, die Unterstützung von Next Generation Network sowie real-time- und non-real-time-Dienste.

Beim Internet TV kann jeder Internutzer beliebige Videos meist per Stream frei betrachten. Diese Technik stößt bei den Nutzern auf reges Interesse. Allerdings kann für Internet TV keine Funktionsgewähr geleistet werden, da keine Mindestbandbreite zur Nutzung nötig ist.

Technisch ähneln sich beide Verfahren sehr.  So reicht für eine angemessene Bildqualität bereits eine Bandbreite ab 2,5 MBit/s. Für eine angemessene SDTV-Bildqualität ist dagegen schon eine Bandbreite von 4 MBit/s nötig. Und Kunden, die Inhalte in HD-Qualität via IPTV empfangen möchten, wird eine minimale Bandbreite von 8 MBt/s empfohlen. Werden in einem Haushalt mehrere Fernsehgeräte gleichzeitig betrieben, erhöht sich die nötige Bandbreite dem entsprechend.  Experten gehen davon aus, dass für reibungslosen IPTV-Empfang zukünftig eine Bandbreite von 30 – 50 MBit/s nötig wird. Deshalb werde sich Internet TV mittelfristig nicht durchsetzen können.

Grundsätzlich stehen sich zwei Ansätze gegenüber. Entweder die Videodaten werden von im Netz verteilten Servern direkt zu den Empfängern gestreamt.  Diese Technik kann durch die sterneförmige Verteilung schnell zu einer Überlastung des Netzes führen.  Oder die Provider setzen auf eine Peer-to-Peer-Technik. Hier werden die Videodaten nicht über einen zentralen Server übertragen, sondern jeder Empfänger sendet die erhalten Daten sofort weiter zu anderen Nutzern. Durch diesen dezentralen Ansatz wird das Netz geschont und einer Überlastung vorgebeugt.