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Mobiles InternetTuesday, 25.01.2011, 11:24

Worauf beim mobilen Internet achten?


Mobiles Internet via Laptop oder Smartphone liegt im Trend. Doch was gilt es in puncto Netzausbau, Geschwindigkeit und Flatrates zu beachten? VDSL.de fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

Check für mobiles Internet. Unterwegs mit Laptop und Smartphone surfen oder zuhause überall kabellos via Internet Stick ins Netz gehen – mobiles Internet ist beliebt wie noch nie. Die entsprechenden Endgeräte unterstützen immer schnellere Übertragungen und die Provider bieten ihre mobilen Tarife gleichzeitig günstiger an. Doch worauf sollte der Nutzer achten?

Verfügbarkeit

Während in den Städten die Anbieter beim mobilen Netzvergleich etwa gleichauf liegen, kann es in ländlichen Regionen immer noch zu starken Unterschieden kommen. Noch unterstützen nicht alle Mobilfunknetze neue Standards wie HSDPA oder das gerade aufkommende LTE, wenn auch der Ausbau voranschreitet.

Um mögliche Empfangsprobleme zu vermeiden, empfiehlt es sich bereits im Vorfeld die Netzverfügbarkeit zu testen. Provider wie o2 geben Kunden zudem die Möglichkeit, die Surfsticks unverbindlich einen Monat lang zu testen.

Geschwindigkeit

Zunächst muss sich der mobile Internetnutzer im Klaren sein, dass die Angaben der Anbieter -wie schon bei DSL und VDSL- auf die jeweiligen Maximalwerte beziehen. Bis zu 7,2 Mbit/s gelten derzeit als mögliche Übertragungsgeschwindigkeit via UMTS mit HSDPA/HSUPA.

Momentan lässt sich Long Term Evolution, kurz LTE, als Highspeed-Alternative in ersten Pilotnetzen in Regionen nutzen, die bislang mit schnellem Internet unterversorgt waren. Mit LTE wären theoretisch Datenübertragungen von bis zu 300 MBit/s vorstellbar, die Provider werden allerdings gestaffelte Tarife mit maximal 50 MBit/s zur Auswahl stellen. Das liegt auch daran, dass die Bandbreite in den ausgebauten Funkzellen zur Verfügung stehende Bandbreite unter den Nutzern geteilt werden müssen.

Flatrate vs. Limit

Was bei Telefonie und DSL schon längst gängig ist, setzt sich beim mobilen Internet ebenfalls verstärkt durch: Flatrates fürs Handysurfen oder mobiles Internet via Notebook sind beliebt. Allerdings sollte der User das Kleingedruckte vor Vertragsabschluss genau lesen.

Denn im Gegensatz zu den gewöhnlich unbeschränkten Sprachverbindungen ins Fest- oder Mobilfunknetz unterliegen die mobilen Datenflats häufig Limits. So ist zwar nach einem bestimmten Datenvolumen das unbegrenzte Surfen nach wie vor möglich, die Übertragungsgeschwindigkeit wird aber teils drastisch gedrosselt.

Ein vermeintlich günstiger Tarif kann sich als unpassend herausstellen, wenn jeden Monat schon nach wenigen Megabytes nur mehr langsames GPRS-Niveau verfügbar ist. Wer also gern und regelmäßig Musik oder Filme lädt, sollte sich für Angebote mit monatlich 5 GB Inklusivvolumen oder mehr entscheiden.

Größere Geräteauswahl, mehr Geschwindigkeit und höhere Kosten-Transparenz bei mobilen Internettarifen dürften die Nutzerzahlen in den kommenden Monaten weiter steigen lassen.

Nur jeder zehnte Haushalt verzichtet allerdings völlig auf den klassischen Festnetzanschluss für Telefonie und DSL/VDSL. Laut Studie "Mobile Effects 2011" von Tomorrow Focus Media nutzen derzeit erst rund 30 Prozent der Deutschen den Internetzugang via Handy, allerdings mit stark steigender Tendenz!

Auch die Unternehmensberater von Accenture sehen einen Generationswechsel bei der mobilen Technologie bevorstehen: Sie prognostizieren internetfähigen Smartphones für 2011 einen Absatzzuwachs von über 50 Prozent, bei handlichen Tablets werden voraussichtlich sogar eineinhalb Mal so viele Geräte verkauft werden. (mon)

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