VDSL-Öffnung der Telekom wird kritisch gesehen
Das Angebot der Deutschen Telekom, ihr VDSL-Netz für Konkurrenten zu öffnen, enthält noch einige Widersprüche.
Das Angebot der Deutschen Telekom, ihr VDSL-Netz für Konkurrenten zu öffnen, enthält noch einige Widersprüche.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) befürchtet eine Benachteiligung der Telekommunikationsanbieter, die ihr Netz auf Basis der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) weiter ausbauen, da die Deutsche Telekom ihr VDSL-Netz lediglich für Reseller öffne. Hier sieht Breko noch Erklärungsbedarf. Laut Breko-Chef Rainer Lüddemann dürfe es nicht dazu kommen, dass „sich die Telekom den VDSL-Wettbewerb aussuche, den sie haben wolle“. Wenn die Deutsche Telekom ausschließlich einen Weiterverkauf aus dem eigenen VDSL-Netz anstrebe, verzerre das den Wettbewerb.
Am 2. März versprach die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern zukünftig Zugang zum eigenen VDSL-Netz zu erlauben. Damit wollte die Deutsche Telekom einer Intervention durch die Bundesnetzagentur zuvorkommen. Außerdem möchte die Telekom damit verhindern, dass weitere Telekommunikationsanbieter wie O2 oder 1und1 eigene Netze aufbauen und sich damit langfristig einen Vorteil sichern. (mst)
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