Telecom Italia: Alice wird nicht verkauft
Telecom Italia wird Alice wohl nicht verkaufen. Hansenet-Chef Carlos Lambarri sei nicht in Deutschland, um das Unternehmen zu verkaufen, sagte er gegenüber dem „Handelsblatt“.
Telecom Italia wird die Hansenet DSL-Marke Alice wohl nicht verkaufen. Carlos Lambarri, Chef des Hamburger Unternehmens, sei nicht in Deutschland, um das Unternehmen zu verkaufen, sagte er gegenüber dem „Handelsblatt“. Priorität haben das organische Wachstum.
Eine Konsolidierung des deutschen DSL-Marktes hält Lambarri allerdings für unausweichlich. In Deutschland sei kein Platz für die derzeit sieben Anbieter. Genau aus diesem Grund werde wohl auch ein Schulterschluss DSL-Anbieter Versatel gesucht. Allerdings heißt es Unternehmenskreisen, dass die Fusions-Pläne mit Versatel derzeit auf Eis liegen. Die Italiener seien zu sehr mit sich selbst beschäftigt, heißt es.
Dafür werde derzeit die Zusammenarbeit mit Telefónica vertieft. Der Spanische Telekommunikationsgigant und o2-Besitzer ist mit zehn Prozent an Telecom Italia beteiligt: Ein Mobilfunkangebot von Alice auf dem o2-Netz sei geplant, erklärte Lambarri gegenüber dem „Handelsblatt“. ()
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