DSL-Anbieter in Deutschland: Tarife Top, Service Flop
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Die Marktanteile auf dem deutschen DSL-Markt sind hart umkämpft. Die Preise für DSL-Anschlüsse sanken im letzten Jahr um teilweise mehr als 40 Prozent. Da bleibt für viele DSL Anbieter nur der Service als besonders Herausstellungsmerkmal. Doch gerade da hapert es besonders, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) herausfand.
Dabei untersuchte das in Hamburg ansässige DISQ-Institut 15 DSL-Anbieter. Insgesamt 450 verdeckte Anfragen stellten die Tester per Telefon und E-Mail, um die Kontaktqualität der Branche zu prüfen. Zusätzlich wurde der Internetauftritt der Anbieter analysiert. In einem umfangreichen Tariftest führte man für sechs unterschiedliche Nutzerprofile alle Kosten über 24 Monate zusammen: Einschließlich Monatsbeiträge, Einrichtungskosten, Grundkosten für Telefon oder Kabel und Kosten für den Hardwareversand.
Dabei schneidet der telefonische Service der DSL Anbieter ist im Durchschnitt nur befriedigend ab. Die größten Schwächen liegen bei der Kommunikationsqualität (u.a. Freundlichkeit), wo mit einer Ausnahme alle Unternehmen nur ausreichende Leistungen boten. Noch nicht einmal die Hälfte der Gespräche fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Verbesserungen im Vergleich zum Test 2007 gibt es hinsichtlich der Aktivität der Anbieter. Anrufer mussten etwa im Durchschnitt nur noch 30 statt 41 Sekunden in der Warteschleife ausharren.
Den besten Service über alle Kontaktmöglichkeiten zeigte o2. Einen guten Service und hervorragende Tarife attestierte DISQ Highspeed-Internetanbieter Kabel Deutschland und kürte das Unternehmen zum "besten DSL-Anbieter 2008".
Die Rangfolge beim Gesamtergebnis (Tarife und Service): Kabel Deutschland, o2, Versatel, Vodafone, Alice, Lidl DSL, congstar, freenet, 1&1, T-Home, TELE2, Arcor, Unitymedia, Kabel BW und Tele Columbus. (dak)
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