Deutsche Telekom: TV-Kabelnetze sollen reguliert werden
Die Deutsche Telekom will eine Berücksichtigung der TV-Kabelnetze in der regulatorischen Debatte um breitbandige Verkabelung.
Rene Obermann, Konzernchef der Deutschen Telekom, fordert gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ ein Eingreifen der Regulierungsbehörde: "Kabelnetzbetreiber haben die breitbandige Verkabelung in den Häusern, auf die Wettbewerber auch Zugriff haben sollten.“ Damit steht er nicht alleine da. Auch United-Internet-Tochter 1&1 hat ähnliche Forderungen. Der Konzern will schon seit einiger Zeit, dass es im Sinne der Verbraucher auch für die TV-Kabelnetze einen Wettbewerb brauche.
Bisher lehnte die Bundesnetzagentur jedoch ein Eingreifen ab, da der Anteil der TV-Kabelnetze im Vergleich zum Rest des Breitbandmarktes mit etwa 10 Prozent zu gering sei. Allerding gewinnen die TV-Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland täglich neue Kunden dazu und wachsen deutlich schneller als ihre Konkurrenz mit den klassischen Breitbandzugängen. Allein 2009 könnten die TV- Kabelnetzbetreiber ihre Kundschaft verdoppeln und ist in vielen Regionen bereits der größte Wettbewerber der Deutschen Telekom.
Experten gehen davon aus, dass 2010 jeder dritte Breitband-Neukunde einen Anschluss über ein TV-Kabelnetz wählen wird. Durchaus verständlich wenn man bedenkt, dass das Internet über einen TV-Anschluss ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet. So bietet Kabel Deutschland zum Beispiel seit Anfang Februar einen Internetverbindung mit einer maximalen Bandbreite von 100 MBit/s an während die Deutsche Telekom mit ihrer VDSL-Leitung auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 MBit/s kommt.
Rene Obermann, Konzernchef der Deutschen Telekom, fordert gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ ein Eingreifen der Regulierungsbehörde: "Kabelnetzbetreiber haben die breitbandige Verkabelung in den Häusern, auf die Wettbewerber auch Zugriff haben sollten.“ Damit steht er nicht alleine da. Auch United-Internet-Tochter 1&1 hat ähnliche Forderungen. Der Konzern will schon seit einiger Zeit, dass es im Sinne der Verbraucher auch für die TV-Kabelnetze einen Wettbewerb brauche.
Bisher lehnte die Bundesnetzagentur jedoch ein Eingreifen ab, da der Anteil der TV-Kabelnetze im Vergleich zum Rest des Breitbandmarktes mit etwa 10 Prozent zu gering sei. Allerding gewinnen die TV-Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland täglich neue Kunden dazu und wachsen deutlich schneller als ihre Konkurrenz mit den klassischen Breitbandzugängen. Allein 2009 könnten die TV- Kabelnetzbetreiber ihre Kundschaft verdoppeln und ist in vielen Regionen bereits der größte Wettbewerber der Deutschen Telekom.
Experten gehen davon aus, dass 2010 jeder dritte Breitband-Neukunde einen Anschluss über ein TV-Kabelnetz wählen wird. Durchaus verständlich wenn man bedenkt, dass das Internet über einen TV-Anschluss ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet. So bietet Kabel Deutschland zum Beispiel seit Anfang Februar einen Internetverbindung mit einer maximalen Bandbreite von 100 MBit/s an während die Deutsche Telekom mit ihrer VDSL-Leitung auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 MBit/s kommt.
(mst)
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