1&1 nimmt Fake-Werbespots mit Humor
Hohn und Spott der Internetgemeinde für den 1&1 Werbespot mit dem neuen Leiter für Kundenzufriedenheit Marcell D'Avis. Doch 1&1 reagiert überraschend gelassen – denn die viralen Effekte sind nicht zu vernachlässigen.
„Die neue Innovation bin ich.“ verkündet der neue Leiter für Kundenzufriedenheit Marcell D'Avis in dem seit Ende 2009 im TV ausgestrahlten 1&1 Werbefilmchen. Jetzt mehren sich auf Youtube und anderen Videoplattformen ironische Fake-Spots. Mal sucht D'Avis eine Frau, dann wiederum verkündet er stolz: „Hallo, ich bin Marcell D’Avis und das ist meine Kündigung.“
Die Internetgemeinde scheint dem Konzern seine neue Service-Offensive nicht so recht abzukaufen. Der 39-jährige D´Avis nimmt es mit Humor: „Wir freuen uns darüber, weil es uns zeigt, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen", sagt der Zufriedenheitsbeauftragte laut sueddeutsche.de. Angeblich überlegt man sich sogar, einen Wettbewerb für den besten Fake-Spot auszuschreiben.
Die Fake-Spots verbreiten sich rasend schnell im Netz, allein die kleine Persiflage mit D´Avis auf Brautschau wurde auf Youtube schon deutlich über 100.000-mal angeklickt. Markus Voeth, Professor für Marketing an der Universität Stuttgart-Hohenheim sagte gegenüber sueddeutsche.de: "Dem eigentlichen Ziel des Unternehmens, eine positive Botschaft zu vermitteln, wirken sie jedoch entgegen." Er sieht hier einen beträchtlichen Imageschaden.
Doch noch liegt es allein in der Hand von 1&1 diesem Image-Schaden durch das Einhalten seiner im Spot gegebenen Versprechen entgegen zu wirken. Denn tatsächlich ähneln sich die DSL-Angebote verschiedener DSL-Provider zum Teil wie ein Ei dem anderen. Ein regelmäßig bemängelter Faktor ist das Service-Verhalten der Anbieter. Hier haben die Unternehmen die Möglichkeit sich ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten und sich dadurch von der Konkurrenz abzuheben.
„Die neue Innovation bin ich.“ verkündet der neue Leiter für Kundenzufriedenheit Marcell D'Avis in dem seit Ende 2009 im TV ausgestrahlten 1&1 Werbefilmchen. Jetzt mehren sich auf Youtube und anderen Videoplattformen ironische Fake-Spots. Mal sucht D'Avis eine Frau, dann wiederum verkündet er stolz: „Hallo, ich bin Marcell D’Avis und das ist meine Kündigung.“
Die Internetgemeinde scheint dem Konzern seine neue Service-Offensive nicht so recht abzukaufen. Der 39-jährige D´Avis nimmt es mit Humor: „Wir freuen uns darüber, weil es uns zeigt, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen", sagt der Zufriedenheitsbeauftragte laut sueddeutsche.de. Angeblich überlegt man sich sogar, einen Wettbewerb für den besten Fake-Spot auszuschreiben.
Die Fake-Spots verbreiten sich rasend schnell im Netz, allein die kleine Persiflage mit D´Avis auf Brautschau wurde auf Youtube schon deutlich über 100.000-mal angeklickt. Markus Voeth, Professor für Marketing an der Universität Stuttgart-Hohenheim sagte gegenüber sueddeutsche.de: "Dem eigentlichen Ziel des Unternehmens, eine positive Botschaft zu vermitteln, wirken sie jedoch entgegen." Er sieht hier einen beträchtlichen Imageschaden.
Doch noch liegt es allein in der Hand von 1&1 diesem Image-Schaden durch das Einhalten seiner im Spot gegebenen Versprechen entgegen zu wirken. Denn tatsächlich ähneln sich die DSL-Angebote verschiedener DSL-Provider zum Teil wie ein Ei dem anderen. Ein regelmäßig bemängelter Faktor ist das Service-Verhalten der Anbieter. Hier hat der DSL Provider 1&1 die Möglichkeit sich ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten und sich dadurch von der Konkurrenz wie T-Home abzuheben. (mst)
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